Inselfeste, Fähren und das Leben im Winter
Im August hat Hvar 20.000 Gäste. Im Januar hat es Nachbarschaft. Wer eine Insel nur im Sommer kennt, kennt die Hälfte.
Die Glockentürme von Rab über den Dächern der Altstadt
Der Fahrplan als Taktgeber
Auf jeder Insel richtet sich der Tag nach der Fähre. Wer zum Arzt aufs Festland muss, plant um sie herum; wer abends in Split essen will, kennt die letzte Rückfahrt auswendig. Im Winter fahren manche Linien nur zweimal täglich, und bei starker Bora fällt der Betrieb ganz aus - manchmal für zwei Tage. Das ist kein Ausnahmefall, sondern Teil des Lebens.
Das Fest des Ortsheiligen
Jedes Dorf hat seinen Tag. Dann wird die Kirche geschmückt, ein Ochse oder Lamm gebraten, und abends spielt eine Band auf dem Platz. Diese Feste sind der Kitt der Inselgemeinden - und der beste Weg für Zugezogene, anzukommen. Wer hingeht, mitisst und beim Aufräumen bleibt, gehört nach zwei Jahren dazu.
Was der Winter verlangt
Zwischen November und März schließen auf den kleineren Inseln fast alle Lokale. Der Supermarkt hat verkürzt offen, der Handwerker kommt, wenn die Fähre fährt, und Post und Lieferungen dauern. Wer das als Ruhe empfindet, ist richtig; wer spontane Abende braucht, sollte eine große Insel oder das Festland wählen.
Häufige Fragen
- Fahren die Fähren im Winter?
- Ja, aber seltener - auf kleinen Linien teils nur zweimal täglich. Bei starker Bora kann der Betrieb ganz ausfallen.
- Kann man ganzjährig auf einer Insel leben?
- Auf Krk, Brač, Hvar, Korčula und Lošinj ja - sie haben Schulen, Ärzte und ganzjährige Geschäfte. Auf kleinen Inseln ist es im Winter sehr still.
Inselfeste, Fähren und das Leben im Winter gehört zu Kroatische Inseln. Dort stehen Lage, Anreise, Preise und was beim Kauf zu beachten ist.